Stefanie Dasch | Biografie | Curriculum Vitæ

Curriculum Vitæ

Die aus Rheinland-Pfalz stammende Koloratursopranistin Stefanie Dasch begann schon in frühen Jahren ihren musikalischen Werdegang. Bereits im Alter von 16 Jahren war sie Jungstudentin bei Kammersänger Professor Reinhard Leisenheimer an der Musikhochschule Köln.

Beim Wettbewerb Jugend musiziert war sie auf Landesebene mehrfach erste Preisträgerin (1987-1989). Außerdem bekam sie u.a. den Förderpreis des Belvedere Wettbewerbs in Wien 1998.

1998 begann sie ihr Studium an der Musikhochschule Köln bei Prof. Reinhard Leisenheimer und bei Kammersänger Professor Kurt Moll. Sie besuchte u.a. Meisterkurse bei Ingeborg Hallstein, Josefine Engelskamp, Kurt Moll, Maria Venuti, Edda Moser und Dame Gwyneth Jones.

Stefanie Dasch genießt einen internationalen Ruf, vor allem in der Interpretation von Oratorien. Ihr Repertoire umfasst vor allem die großen Oratorien von Bach, Bruckner, Händel, Haydn, Mendelssohn Bartholdy, Mozart und Benjamin Britten.

Mehrfach war sie eingeladen als Solistin beim Fêtes musicales de Savoie in Frankreich, beim Festival Lucerne, beim Festival d’Aix-en-Provence (unter der Leitung von Marc Minkowski), bei den Bregenzer Festspielen (zum Beispiel Nelsonmesse 2006), bei den Internationalen Musiktagen Dom zu Speyer, bei den Pfingstfestspielen in Baden-Baden, beim Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Beethoven Osterfestival (2011) in Warschau.

Solokonzerte und Liederabende führten sie u.a. nach Brasilien, China, Großbritannien, Italien, Japan und die Vereinigten Staaten von Amerika. Regelmäßig konzertiert sie in Osteuropa.

Stefanie Dasch ist ihrer Heimat sehr verbunden, so gehörte sie z.B. als festes Mitglied dem Barockensemble Dom zu Speyer/palatia Classic an und sie ist freie Mitarbeiterin beim SWR Vokalensemble Stuttgart (mehrfacher Echo Klassik-Preisträger Ensemble des Jahres). Außerdem wird sie von verschiedenen renommierten Projektchören engagiert, so z.B. dem Deutschen Kammerchor.

Seit der Spielzeit 2012 singt Stefanie Dasch im Festspielchor der Bayreuther Festspiele und war mehrfach als Gast (u.a.) an der Oper Lyon und an der Oper Leipzig.

Das große Gebiet der Oper ist ihr ebenso vertraut. Sie debütierte, noch während des Studiums, als Blondchen in Mozarts Entführung aus dem Serail mit der Philharmonie Baden-Baden unter der Leitung von Herrn Generalmusikdirektor Werner Stiefel. Danach folgten Engagements an der Oper Köln. Unter anderem debütierte sie in Köln als Gretel in Humperdincks Hänsel und Gretel und als Marie in Lortzings Zar und Zimmermann an der Seite von Kammersänger Prof. Kurt Moll.

Ihre künstlerische Arbeit dokumentiert sich in zahlreichen CD-Produktionen, so z.B. mit Sylvain Cambreling, u.a. mit moderner Musik von Pascal Dusapin, außerdem weitere Einspielungen mit Placido Domingo, Kent Nagano, Vladimir Jurowski, Jonathan Nott, Michael Gielen und weiteren namhaften Künstlern.

Stefanie Dasch lebt überwiegend in Oberbayern.